Schönheitsbehandlungen

Wer schön sein will muss leiden
 


Das Wachsen eines Damenbartes kann genetisch, hormonell oder krankhaft bedingt sein. Bevor eine Damenbartentfernung durchgeführt wird, sollte deshalb zunächst die Entstehungsursache von einem Facharzt geklärt werden. Für die betroffenen Frauen ist der Damenbart nicht nur störend, sondern er stellt auch ein ästhetisches Problem dar, das durchaus zu einem psychischen Problem werden kann. Es gibt heute einige Methoden, den störenden Damenbart zu entfernen.

Im Handel werden spezielle Enthaarungscremes oder Enthaarungsschäume angeboten. Diese Haarentfernung ist sanft und schmerzfrei, allerdings sollte ein mildes Produkt für empfindliche Haut verwendet werden, um Hautreizungen vorzubeugen. Nach ca. 10 Tagen sind die Haare wieder nachgewachsen und müssen erneut behandelt werden. Das Verwenden eines Damenrasierers ist ebenfalls eine schnelle und schmerzfreie Möglichkeit, muss aber alle drei Tage durchgeführt werden. Da es sich in all diesen Fällen um eine Oberflächenbehandlung handelt (Depilation) und die Haarwurzeln intakt bleiben, wachsen die Barthaare in relativ kurzer Zeit wieder nach.

Wenns an der Oberlippe zu sehr sprießt… © flickr / Hamed Saber

Bei einer (nicht- dauerhaften) Epilation werden die Barthaare mit den Haarwurzeln herausgezupft. Hier gibt es die Möglichkeit, mit einer Pinzette jedes einzelne Haar zu entfernen, was sehr zeitintensiv und auch schmerzhaft ist. Das Ergebnis hält etwa 2-3 Wochen an, dann sind die Haare wieder sichtbar. Auch die Kalt- oder Warmwachsbehandlung ist recht schmerzhaft, denn nach dem Auftragen und Einwirken wird das Wachs mit den Haaren durch einen kräftigen Ruck abgezogen. Nach 3-6 Wochen muss die Prozedur erneut durchgeführt werden. Ein Epiliergerät arbeitet schnell und effektiv und lässt den Bartwuchs erst nach etwa 3 Wochen wieder sichtbar werden.

Eine schmerzarme Methode ist die dauerhafte Laserenthaarung, bei der das Laserlicht über den Farbstoff des Haares (Melanin) zur Haarwurzel (Follikel) gelangt, in Wärme umgewandelt wird und die Haarwurzel zerstört. Bei der Laser-Epilation muss mit 4-6 Behandlungen gerechnet werden.

Die Preise für die Damenbartentfernung sind sehr unterschiedlich. Meistens werden Kinn-, Oberlippen-, Wangen- und Gesichtbehandlung separat berechnet. Auch die Behandlungsmethode wirkt sich auf die Kosten aus. Deshalb ist es ratsam, einen genauen Preisvergleich vorzunehmen.


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Bei der Laserenthaarung, auch Laserepilation genannt, wird einfarbiges Licht einer einzigen Wellenlänge gezielt auf die Farbpigmente des Haares gerichtet. Die Farbpigmente wandeln das Licht in Wärme um und zerstören so dauerhaft die Haarwurzel (Haarfollikel).

Der Impuls ist so kurz, dass das umliegende Gewebe nicht geschädigt wird. Das Haar fällt nach etwa zwei Wochen von allein aus. Da eine Laserhaarentfernung nur durchgeführt werden kann wenn sich die Haare in der Wachstumsphase befinden und Haare unterschiedlich schnell wachsen, sind zwischen vier und sechs Behandlungen erforderlich.

Es gibt unterschiedliche Laser zur Haarentfernung, die sich durch bestimmte, feste Wellenlängen, der Eindringtiefe in die Haut und der Dauer des Energieimpulses unterscheiden. Der Alexandritlaser wird überwiegend für die Haarentfernung im Gesicht, unter den Achseln und in der Bikinizone eingesetzt. Mit dem Diodenlaser, der besonders gute Ergebnisse bei dunklem Haar erzielt, werden hauptsächlich der Nacken, Bauch und Brust behandelt. Der Nd:YAG-Laser, der sich ebenfalls sehr gut für die Entfernung dunkler Haare eignet, kommt außerdem für Behandlungen an der Oberlippe, dem Kinn und den Augenbrauen zum Einsatz.

Eine Laserhaarentfernung wird ohne Betäubung vorgenommen, da sie schmerzarm ist. Völlig schmerzfrei ist sie allerdings nicht. Empfindliche Personen verspüren u. U ein leichtes „Zwicken“ während der Behandlung. Nach der Behandlung kann es zu Hautreizungen und Hautrötungen kommen, die eine Weile gekühlt werden sollten. Auf Kosmetika und Parfum sollte vorerst verzichtet werden, bis sich die Haut beruhigt hat. Vor der Laserhaarentfernung und auch nach der Behandlung ist es ratsam, die behandelten Hautzonen keiner Sonne auszusetzen, da sich sonst Risiken während der Behandlung entfalten können.


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Ähnlich wie die Brustvergrößerung im Ausland, lassen sich immer mehr Menschen ihre Augen im Ausland behandeln

Augen © flick.com / net_efekt Augenlaser-Operationen im Ausland locken aufgrund der höheren Kosten in Deutschland viele Brillenträger an. Bei der Operation wird mittels einer Laserbehandlung Kurz- oder Weitsichtigkeit durch Abtragen von Hornhaut korrigiert, um Normalsichtigkeit zu erreichen. Länder in denen diese Operationen angeboten werden, sind z.B. Tschechien, die Slowakei, Polen und die Türkei. In Deutschland liegen die Preise für Laseroperationen bei 2500-5000 Euro, in der Türkei bei 800-1000 Euro, zuzüglich Reisekosten. Bei der Suche nach einer geeigneten Klinik im Ausland gilt es jedoch abzuwägen, welche Risiken dort auftreten können und welche Absicherung dort besteht, man sollte sich also vorher sehr genau informieren. Grundsätzlich ist der medizinische und hygienische Standard in Deutschland höher, und eine juristische Vorgehensweise bei Mängeln ist im Ausland zumeist nicht möglich.

Hohe Folgekosten können nach der Operation auftreten, wenn es zu Komplikationen kommt und die Nachsorge vertraglich nicht geregelt ist, da nur der behandelnde Arzt zuständig ist. Risiken dieser Operation sind Hornhaut-Trübungen, Vernarbungen und postoperative Schmerzen. Ebenfalls kann es zu Einschränkungen des Nachtsehens kommen, unerwünschten Lichthöfen und einer Über- oder Unterkorrektur.

Augen © flick.com / Paleontour

Die Risiken hängen von individuellen Faktoren im Auge ab, so dass auch im Ausland darauf geachtet werden muss, dass eine umfassende Beratung angeboten wird.
In der Türkei zum Beispiel ist die Beratung häufig nur auf englisch, dass kann in der Aufregung auch mal Missverständnisse geben, in Deutschland übliche Vor- und Nachuntersuchungen entfallen, auf Risiken wird überhaupt nicht hingewiesen.

Trotz der niedrigen Preise sind solche Operationen im Ausland also wohl nicht besonders empfehlenswert.


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Wer nach einer starken Gewichtsreduzierung oder auch nach einer Schwangerschaft unter hässlichen Bauchfalten leidet, kann diese operativ entfernen lassen.

Die Bauchstraffung wird auch Abdominoplastik genannt und in den plastischer Chirurgie relativ häufig angewandt. Zusätzlich zur Entfernung überflüssiger Hautfalten werden hierbei auch die überdehnten Bauchmuskeln gestrafft.

Die Bauchdeckenstraffung wird meist unter Vollnarkose durchgeführt und erfordert einen 2 – 3tägigen Krankenhausaufenthalt. Der Eingriff selbst dauert etwa 1,5 bis 3 Stunden. Die Schmerzen danach sind relativ gering, vor allem spürt man, dass sich der Bauch zusammenzieht. Um die Spannung zu nehmen, ist in den ersten Tagen nach der Operation Liegen nur mit angezogenen Beinen erlaubt. Noch zwei Wochen nach dem Eingriff muss eine Kompressionsbandage getragen werden.

Der Bauch - Schlank und rank soll er sein © flickr / anna carol

Wie bei jeder Operation bestehen auch Risiken: Blutungen, Infektionen oder auch Reaktionen auf die Narkose können auftreten. Eine Frau sollte außerdem die Familienplanung vor einer Bauchstraffung abgeschlossen haben.
Für eine Bauchstraffung muss man 1500 bis 2000 € veranschlagen.

Ich würde einen solchen Eingriff nur Menschen empfehlen, die einmal fettleibig waren, sehr viel abgenommen haben und in Folge dessen psychisch stark unter den überschüssigen Hautlappen leiden.


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Ab einem gewissen Alter fordert die Schwerkraft ihren Tribut. Das Bindegewebe verliert einfach seine Elastizität. Die Brüste hängen schlaff nach unten und sind nicht mehr hübsch anzuschauen. Darunter leidet früher oder später das Selbstbewusstsein. Wichtige Dinge wie die Partnerschaft werden darunter selbstverständlich mitleiden.

Was ganz besonders schlimm ist, ist das Gefühl, dass man nichts tun kann. Egal, wie oft man ins Fitnesscenter rennt und trainiert, bis der Schweiß aus allen Poren rinnt. Die Brüste bleiben wo sie sind - in der Nähe des Bauchnabels.
Dann überlegt man sich schon mal, ob sich eine Operation eventuell positiv auswirken könnte. Das Risiko bei einer Bruststraffungsoperation ist auch nicht höher als bei jeder anderen.

Die Brust - schwer zu befriedigendes Schönheitsideal © flickr / miss pupik

Und die Ergebnisse können sich sehen lassen - in den meisten Fällen.

Ok - manchmal sieht man nach einer Bruststraffung schlimmer aus als vorher. Dann muss der Chirurg halt nochmal ran.
Die zweite OP muss man dann auch nicht mehr selbst bezahlen - oder?

Tja, da hab ich leider andere Erfahrungen gemacht. Denn die Krankenkassen kommen auch nicht mehr für die Kosten der ersten Operation auf. Vor ein paar Jahren konnte man da noch mit ein bisschen Druck auf die Tränendrüse viel Geld sparen.

Leider ist das jetzt nicht mehr so. Und wenn ein Operateur die Brüste schön strafft, so dass sie wieder in der obersten Etage angesiedelt sind, zur Freude der Männer, werden Reklamationen lediglich mit einem Lächeln bedacht.


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Fast alle haben sie schon, die meisten planen es wohl: Schönheitschirurgie und Stars gehören zusammen wie Tour de France und Doping. Keiner redet darüber, aber die meisten ideal lächelnden Gesichter wären ohne plastische Chirurgie wohl nicht denkbar.

Heidi Klum © wikimedia / The Heart TruthAktuelles Beispiel: Heidi Klum, die zur Zeit mit ihren Top Models durch die Medien castet. Offiziell ist das nicht, aber ihre Nase sieht schon sehr nach einem Eingriff aus.

Ashlee Simpson war beim Arzt, schon Cindy Crawford hat damals ihrem eigentlich schon sehr klassischen Gesicht operativ nachhelfen lassen.

Dabei sind die Berühmten dieser Welt natürlich peinlich darauf bedacht, ihre Stellung zu Schönheits- Ops möglichst klar darzustellen. Entweder man steht dazu, oder man ist strikt dagegen. Wie Supermodel Naomi Campell, die den bekannten Chirurgen Jean-Louis Sebag verklagte. Dieser hatte vor zwei Jahren behauptet, Campell hätte sich bei ihm einer Operation unterzogen. Cindy Crawford © wikimediaDas streitet sie bis heute ab, aber irgendwie möchte ihr das keiner so richtig glauben.

Wenn mein sein Geld primär übers Aussehen verdient, ist eine Schönheits- OP eine sinnvolle Investition am eigenen Körper. Heutzutage sind die Risiken nicht mehr so heftig wie vor 20 Jahren, insofern ist es auch verständlich, dass sich so viele Stars bereitwillig unters Messer legen. Und bei den meisten sieht es ja sogar noch halbwegs schön aus.


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Eine schöne Nase - um jeden Preis? © flickr / Al- Fassam [ Online! :D ]

In der Chirurgie ist heutzutage nichts mehr unmöglich. Natürlich sind neben Fettabsaugen auch immer noch die Brustvergrößerungen die beliebtesten Operationen, doch auch die Nasenkorrektur wird immer häufiger gemacht.

Es ist schade, dass die meisten Menschen nicht einfach mit ihrem Aussehen zufrieden sein können. Wobei das in der heutigen Zeit, in der so viel Wert auf Äußeres gelegt wird, auch nicht weiter verwunderlich ist.

Gerade die Nase bestimmt einen so großen Teil unserer Ausstrahlung, und das ist wohl auch der Grund, warum sich so viele dazu entscheiden, sich unter das Messer zu legen.

Die Nasenkorrekturen verlaufen immer unterschiedlich, je nach dem was gemacht werden muss, oder soll. So kann es zum Beispiel sein, dass die Nase während der Operation mehrmals gebrochen werden muss, damit man die gewünschte Form erreichen kann.

Die Nasenhaut wird vor allem immer mit Schnitten vom Knorpel und Knochen getrennt.
Diese Schnitte sind nach der OP nicht mehr zu sehen, Sie müssen sich darauf einstellen, lange einen Verband zu tragen. In den meisten Fällen wird dieser schon nach zwei Wochen wieder entfernt, nur das Ergebnis ist dann vielleicht noch nicht ganz so wie sie es sich vorgestellt haben, denn die Schwellungen können bis zu sechs Wochen oder länger andauern.
Eine solche OP kostet um die 1500 € bis zu 4000 €.


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Mit einem einzigen Eingriff das überschüssige Fett loswerden, ganz ohne schweißtreibendes Training und ausgewogene Ernährung – wer träumt heutzutage nicht schon einmal davon?

Schlank sein durch Fettabsaugen? © flickr / mknobilDabei ist jedoch eines klar: Auch wenn man mit einer Fettabsaugung der Natur ein Schnippchen schlagen kann, ist die Fettabsaugung keine geeignete Methode, um z.B. Menschen mit starkem Übergewicht zur lang ersehnten Modelfigur zu verhelfen.
Vielmehr können durch Fettabsaugung lediglich hartnäckige Problemzonen an Bauch, Oberschenkeln, Taille oder Po gezielt bearbeiten werden, um das Gesamtbild von Mann oder Frau zu verbessern.

Sehr beliebt ist die Vibrationslipolyse, eine spezielle Rütteltechnik, bei der das verflüssigte Fett unter örtlicher Narkose durch schmale Kanülen abgesaugt wird. Hier können die späteren Ergebnisse noch während der OP korrigiert werden, der Patient ist bereits kurz nach dem Eingriff wieder einsatzfähig und die kleinen Einschnitte heilen vergleichsweise schnell.

Bei der Wasserstrahllipolyse wird das Fett im Körper verflüssigt und schließlich mit Hilfe eines dünnen Schlauchs abgesaut, wobei unter Umständen deutlich mehr Gewebe abgesaugt werden kann als nötig, was am Ende unschöne Dellen zur Folge hat.

Nur durch Training erreichbar © flickr / kamalayanDie Ultraschallmethode wird im Gegensatz dazu unter Vollnarkose durchgeführt, was grundsätzlich höhere Risiken mit sich bringt und kann bei einem unerfahrenen Operateur zu hässlichen Hautverbrennungen führen.

Egal für welche Art der Fettabsaugung man sich letztendlich entscheidet, man sollte sich immer in die Hände von Spezialisten begeben und nicht vergessen, dass eine Fettabsaugung kein Ersatz für eine gesunde Lebensweise ist!


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Gynäkomastie kann behandelt werden © wikimediaGynäkomastie bezeichnet eine gutartige Vergrößerung der männlichen Brust beim Mann. Diese kann einseitig oder zweiseitig auftreten. Dabei ist die Gynäkomastie keine Krankheit sondern eine hormonelle Störung.

Diese Störung kann aber durch andere Krankheiten entstehen. Masern, Tuberkolose, Hodenerkrankungen, Lebererkrankungen oder auch Alkoholmißbrauch sind einige Beispiele, die Gynäkomastie als Symptom hervorrufen können. Auch Medikamente, die man bei bestimmten Krankheiten einnehmen muß, können zu dieser Hormonstörung beitragen. Wurde eine Gynäkomastie beim männlichen Patienten festgestellt, so gibt es verschiedene Methoden, um das entstandene Brustgewebe zu entfernen.

Dies ist notwendig, wenn der Betroffene einer psychischen Belastung ausgesetzt ist. Das Gewebe muss nicht entfernt werden, da es gutartig ist, aber es kann entfernt werden. Man kann die auslösenden Medikamente absetzen und sich andere verschreiben lassen, die diese Hormonumstellungen ausschließen.

Es gibt Hormontherapien, bei denen man männliche Hormone verabreicht bekommt, so dass sich entstandenes Brustgewebe zurückbilden kann. Sollte sich weder durch das Absetzen der Medikamente noch durch die Vergabe von männlichen Hormonpräparaten eine Besserung einstellen, so kann man das überschüssige Brustgewebe operativ entfernen lassen. Dem Patienten werden dabei unter Vollnarkose überschüssiges Fett und Gewebe abgesaugt. Risiken sind praktisch nicht vorhanden.

Für eine schöne Männerbrust! © flickr / polo99hu

Nach der Operation sollte man sich schonen, bis der Heilungsprozess abgeschlossen ist. Dieser dauert etwa 4 Wochen. Ein anstrengender Eingriff, aber er lohnt sich für viele Leute, die ansonsten ob ihrer Missbildung vielleicht psychischem Stress ausgesetzt wären.


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Brustvergrößerung © C.P.StormEin schönes Dekolleté und wohlgeformte Brüste stehen ebenso für Weiblichkeit wie erotische Sinnlichkeit. Doch immer öfter hat Mutter Natur Sparsamkeit walten lassen, weshalb sich zahlreiche Frauen für eine Brustvergrößerung auf medizinischem Wege entscheiden.
Trotzdem ein solcher Eingriff mittlerweile als durchaus gesellschaftsfähig betrachtet werden kann, ziehen viele von ihnen dabei aber die Behandlung im Ausland vor. Insbesondere in Osteuropa bieten, oft selbsternannte plastische Chirurgen, Brustvergrößerungen zu wahren Schnäppchen preisen an. Davon angelockt vergessen vielen, dass ein medizinischer Eingriff weit mehr ist als eine kurze Stippvisite im Discounter.
Neben der oft nicht vorhandenen oder nur mangelhaften Ausbildung der Ärzte im Gebiet der plastischen Chirurgie gefährden auch Sprachbarrieren und nicht zuletzt unzureichende hygienische Standards den gewünschten Erfolg des Eingriffs. Eine Brustvergrößerung ist kein „Silicon to go“, wissen zahlreiche deutsche Experten, neben einer fachkundigen Durchführung der Operation ist eine medizinische Nachsorge unverzichtbar.Brustvergrößerung © mothergrinninbird
Unter den Folgen des Billig-Brust-Tourismus leiden mittlerweile zahlreiche Frauen – unterschiedlich große Brüste, deutlich sichtbare Vernarbungen, schielende Brustwarzen und geplatzte Silikonkissen sind nur einige der oft irreparablen Schäden. Und problematisch ist auch die Haftungsfrage, denn die wenigsten ausländischen Ärzte können rechtlich dafür belangt werden. So folgt dem Schielen auf das vermeintlich kostengünstige Angebot zumeist eine langjährige und kostenintensive Odyssee durch Gerichtssäle und Gutachterpraxen.


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