Jeder kennt es aus dem Fernsehen. Das perfekte Lächeln der Stars aus Amerika. Die Zähne leuchten hell und sind gerade. Wie machen die das bloß?
Sie lasern. Schlimmstenfalls ersetzen sie ihre eignen Zähne durch Implantate. Ich finde das eine schreckliche Vorstellung, meine eigenen Zähne entfernen zu lassen nur um ein perfektes Gebiss zu erhalten. In dem Film Kein-Ohr-Hasen hat der Schauspieler Jürgen Vogel sehr überspitzt dargestellt, was Wirklichkeit geworden ist. In Hollywood zählt nur das Aussehen, das war es. In China heißt es sogar die künstlichste Schönheit gewinnt!
Für die eigenen Zähne würde ich auf gar keinen Fall Produkte empfehlen, die für die eigene Anwendung gedacht ist. Sie schaden damit nur Ihrem Zahnschmelz und erhöhen die Anfälligkeit für Karies oder Parodontose. Der Zahnarzt wird sie kostenlos beraten, probieren Sie es einfach mal aus, denn jedes Gebiss reagiert unterschiedlich auf solche Behandlungen.
Lachen ist gesund! Oder mit Charlie Chaplin: „Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag.“ Weise Worte. Doch was tun, wenn das Weiß der Zähne im Laufe der Jahre einem gelblichen oder grauen Farbton gewichen ist und man vor lauter Scham den Mund nicht mehr öffnen mag?
Strahlende Zähne gelten seit jeher als Zeichen von Schönheit, und nicht wenige Menschen versuchen, das perfekte Lächeln zu erringen. Allerdings ist kaum ein Zahn von Natur aus so blendend weiß, wie es das sprichwörtliche Zahnpastalächeln vieler Werbeikonen vermuten lässt.
An dem gelblichen Belag sind vielfach färbende Nahrungs- und Genussmittel wie Kaffee, Tee, Rotwein oder Nikotin schuld. Sie hinterlassen unansehnliche Spuren und vergällen uns das Lachen. Durchaus ist nicht jeder der Meinung, man solle daran etwas ändern. Schließlich zählen ja Persönlichkeit und innere Werte. Wer damit nicht zufrieden ist, soll eben wegbleiben. Schon richtig, aber manchmal beschleicht einen dann doch das subjektive Empfinden, dass Menschen mit weißen Zähnen die positivere Ausstrahlung haben. Dies wiederum lässt ein Gefühl der Unsicherheit zurück und beeinflusst entsprechend negativ die eigene Ausstrahlung.
Wer hier nun Abhilfe schaffen möchte, dem steht zunächst einmal der Weg der professionellen Zahnreinigung offen, die bei äußeren Verfärbungen bereits zum Erfolg führen kann. Daneben gibt es jedoch einen als „Bleaching“ bezeichneten Vorgang, der einen Schritt weitergeht:Die Zähne werden mithilfe einer chemischen Substanz aufgehellt. Verschiedene Methoden stehen zur Auswahl.
Die gängigsten sind das „Home-Bleaching“ und das „In-Office-Bleaching“
Hier ein Clip dazu:
Bei letzterer Variante wird das zur Bleichung verwendete Gel vom Zahnarzt oder im (Zahn-)Kosmetikstudio direkt auf die Zähne aufgetragen. Die Einwirkzeit beträgt circa 30 Minuten. Bereits in dieser kurzen Zeit werden die Zähne aufgehellt. Diese Methode ist die schnellste, aber auch die teuerste. Um ein optimales und zufrieden stellendes Resultat zu erreichen, muss dieser Vorgang unter Umständen ein- bis zweimal wiederholt werden.
Am häufigsten zur Anwendung kommt das “Home-Bleaching” - es ist auch die Methode mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis. Die vorbereitenden Maßnahmen für die Aufhellung werden in der Praxis des Zahnarztes oder im (Zahn-)Kosmetikstudio getroffen, danach geht´s zu Hause weiter. Der Aufhellungsprozess ist - je nach Wirkstoffgehalt - nach sieben bis zehn Tagen abgeschlossen. Home-Bleaching gilt als sicher für Zähne und Zahnfleisch und wird seit Jahren erfolgreich eingesetzt.
Das “Hybrid-Bleaching” ist eine Kombination aus In-Office-Bleaching und Home-Bleaching. Die erste Sitzung erfolgt beim Zahnarzt oder im (Zahn-)Kosmetikstudio, danach wird die Behandlung bis zum gewünschten Erfolg zu Hause weitergeführt.
Die Grundlage des Aufhellungsprozesses bildet in jedem Fall das durch die Gele auf die Zähne einwirkende Wasserstoffperoxid, ein recht aggressive chemische Verbindung. Infolge dessen kann, meist vorübergehend, eine Überempfindlichkeit der Zähne auftreten.
Neben dieser professionellen Zahnaufhellung sind in Apotheken und Drogerien auch verschiedene Aufhellungs-Produkte zum “häuslichen Gebrauch” erhältlich. Zahncremes mit Weißeffekt und so genannte Whitestrips -dünne Kunststoff-Streifen- sind bei Kunden besonders beliebt. Whitestripes enthalten ein Gel, wie es in konzentrierter Form auch vom Zahnarzt zum Bleichen der Zähne verwendet wird.
Schönheit hat jedoch immer auch ihren Preis. Für eine Packung Whitestrips - mit etwa 56 Streifen – bewegt er sich um die 40 Euro, wohingegen die professionelle Zahnreinigung (zwischen 50 und 160 Euro) sowie die Bleaching-Anwendung (ab 140 Euro) etwas kostenintensiver sind.
Günstiger kommt man mit einem alten Hausmittel davon – Backpulver. Davon gibt man ein wenig auf die angefeuchtete Zahnbürste und putzt damit die Zähne. Dies sollte man jedoch nicht zu oft tun, da die reinigende Wirkung, wie bei den aufhellenden Zahnpasten, durch das schmirgelnde Abtragen der obersten Schmutz- und manchmal leider auch Zahnschichten erreicht wird.
Fast alle haben sie schon, die meisten planen es wohl: Schönheitschirurgie und Stars gehören zusammen wie Tour de France und Doping. Keiner redet darüber, aber die meisten ideal lächelnden Gesichter wären ohne plastische Chirurgie wohl nicht denkbar.
Aktuelles Beispiel: Heidi Klum, die zur Zeit mit ihren Top Models durch die Medien castet. Offiziell ist das nicht, aber ihre Nase sieht schon sehr nach einem Eingriff aus.
Ashlee Simpson war beim Arzt, schon Cindy Crawford hat damals ihrem eigentlich schon sehr klassischen Gesicht operativ nachhelfen lassen.
Dabei sind die Berühmten dieser Welt natürlich peinlich darauf bedacht, ihre Stellung zu Schönheits- Ops möglichst klar darzustellen. Entweder man steht dazu, oder man ist strikt dagegen. Wie Supermodel Naomi Campell, die den bekannten Chirurgen Jean-Louis Sebag verklagte. Dieser hatte vor zwei Jahren behauptet, Campell hätte sich bei ihm einer Operation unterzogen.
Das streitet sie bis heute ab, aber irgendwie möchte ihr das keiner so richtig glauben.
Wenn mein sein Geld primär übers Aussehen verdient, ist eine Schönheits- OP eine sinnvolle Investition am eigenen Körper. Heutzutage sind die Risiken nicht mehr so heftig wie vor 20 Jahren, insofern ist es auch verständlich, dass sich so viele Stars bereitwillig unters Messer legen. Und bei den meisten sieht es ja sogar noch halbwegs schön aus.